Geschäftsanbahnung in Rumänien „Nachhaltiges Bauen und Restaurierung“

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Rumänien, 08. - 12. Mai 2017

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert die Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien) in Zusammenarbeit mit  Bayern Handwerk International GmbH, vom 08. bis 12. Mai 2017, eine Geschäftsanbahnungsreise nach Rumänien. Das Projekt wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Die Reise richtet sich an deutsche Handwerksbetriebe sowie Architekten und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Denkmalschutz, Restaurierung, Sanierung und Renovierung.

Denkmalschutz und die Sanierung von Denkmälern gewinnt in Rumänien immer mehr an Bedeutung. Vorreiter im Bereich sind verschiedene Städte in Siebenbürgen/Transilvania wie etwa Hermannstadt/Sibiu, Karlsburg/Alba Iulia, Klausenburg/ Cluj Napoca, Kronstadt/Brasov, Schäßburg/Sighisoara Großwardein/Oradea oder Temeswar/Timisoara, die ihre Stadtzentren entweder weitgehend saniert haben bzw. gegenwärtig sanieren. In den letzten Jahren wurden auch Kirchen, besonders im Norden des Landes, saniert sowie einige Kirchenburgen in Siebenbürgen. Die Letzteren greifen auf Finanzierungsquellen zurück und erfreuen sich des Know-how- und des Technologietransfers aufgrund verschiedener Projekte der Deutsch-Rumänischen Kooperation.

Im Fokus der Geschäftsanbahnung stehen die Städte Klausenburg, Hermannstadt, Temeswar und die Region Siebenbürgen allgemein. Geschäftsmöglichkeiten für Ihr Unternehmen ergeben sich beispielsweise hier:

  • In Klausenburg gibt es eine große Anzahl historischer Denkmäler. Der Sanierung des historischen Erbes der Stadt wird dabei große Bedeutung geschenkt. 
  • In Siebenbürgen gibt es ebenfalls zahlreiche Denkmäler von nationaler und internationaler Bedeutung, die künftig saniert werden sollen. Von besonderem Wert sind die Burg Schäßburg sowie weitere sieben Kirchenburgen, die dem UNESCO Weltkulturerbe angehören. Hinzu kommen über 150 weitere Kirchenburgen, die sich in unterschiedlichen Bauzuständen befinden. Besonders Hermannstadt und die Umgebung haben große Fortschritte in der Denkmalpflege und -sanierung gemacht. Diese Entwicklung ist grundsätzlichauf den Status „Europäische Kulturhauptstadt 2007“ sowie auf die Einbindung der Evangelischen Kirche, verschiedener deutschen Stiftungen und Verbände für den Erhalt des deutschen Erbes zurückzuführen. 
  • Temeswar hat die Ausschreibung für den Titel “Kulturhauptstadt Europas 2021” gewonnen und nun wird dort eine rege Tätigkeit im Bereich Denkmalsanierung erwartet.

Programmbeschreibung und Bedingungen

Das BMWi-Markterschließungsprogramm soll kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) insbesondere aus dem Handwerk, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland mit entsprechendem Branchenschwerpunkt, Lieferanten von denkmalgerechten Baulösungen, Restauratoren im Handwerk und Handwerksunternehmen den Einstieg in neue Märkte erleichtern und zu weiteren Erfolgen der Exporttätigkeit führen.

Für eine erfolgreiche Exporttätigkeit nach Rumänien wird für die Teilnehmer eine themenspezifische Zielmarktanalyse erstellt, die ihnen vor der Unternehmerreise zur Verfügung gestellt wird. Die Zielmarktanalyse dient den teilnehmenden Unternehmen zur eigenen Projektvorbereitung und der Auswahl der gezielt zu akquirierenden potenziellen Geschäftspartner in Rumänien.

Im Rahmen einer fachbezogenen Präsentationsveranstaltung in Klausenburg erhalten interessierte lokale Unternehmen, Verwaltungen, Verbände und Institutionen konkrete Informationen über die deutsche Erfahrung in den Bereichen Denkmalschutz und –sanierung sowie über die Leistungsfähigkeit deutscher Handwerker, Dienstleister und ProduzentenDen deutschen Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, dem rumänischen Fachpublikum in einer kurzen, auf das Wesentliche konzentrierten Präsentation, ihre Produkte, Dienstleistungen und mögliche Kooperationsfelder vorzustellen. Die Veranstaltung wird zudem Raum für Kontaktgespräche zwischen deutschen und rumänischen Teilnehmern bieten.

Zentrales Element der Maßnahme sind die individuell vorbereiteten Erstkontaktgespräche der deutschen Unternehmen für eine gezielte Geschäftsanbahnung zu potenziellen Geschäftspartnern aus Rumänien.

Detaillierte Informationen zur Geschäftsanbahnungsreise nach Rumänien, zum Marktumfeld und dem Programm finden Sie in unserem Projektflyer sowie im Factsheet.

Die Reise wird im Rahmen des vom BMWi finanziell geförderten Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Es richtet sich vorrangig an kleine und mittelständische Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für Nicht-KMU eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt, wobei KMU Vorrang genießen. Der Eigenanteil an der vom BMWi geförderten Reise beträgt: 

  • 500 EUR (Netto) für Teilnehmer mit weniger als 1 Mio. Euro Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitern,
  • 750 EUR (Netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. Euro Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern,
  • 1000 EUR (Netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder mehr als 500 Mitarbeitern.

Individuelle Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst.

Die Anmeldung erfolgt über das im Projektflyer verfügbare Anmeldeformular. Anmeldefrist wurde um eine Woche, auf 17.02.2017 verschoben.

Ansprechpartner

Roxana Clodnitchi

+40212079144
+40212231538
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