Das Gesetz zum „Schutz des geistigen Eigentums am Arbeitsplatz” fördert das erfinderische Potential

16.07.14 Pressemitteilungen

Die Verabschiedung des Gesetzes Nr. 471/26.VI.2014 und die damit verbundene Änderung des Gesetzes Nr. 64/1991 begründen eine zukunftsweisende Neuordnung des Verhältnisses zwischen rumänischen Arbeitnehmern, deren Tätigkeit erfinderische Aufgaben beinhaltet und deren Arbeitgebern. Die bislang aus dem Gesetz Nr. 64/1991 bekannten Regelungen zu Arbeitnehmererfindungen wurden durch neue und klare Regelungen ersetzt, die europäischen Standards genügen und dazu beitragen können, das erfinderische Potential hoch qualifizierter rumänischer Arbeitnehmer zu fördern und im Sinne einer starken rumänischen Forschungs- und Entwicklungslandschaft optimal zu nutzen. Insbesondere die Automobilindustrie und deren Zulieferer haben das hohe Potential im rumänischen Arbeitsmarkt bereits erkannt und mit der Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der Forschung und Entwicklung hervorragende Bedingungen für kreative Ingenieursleistungen geschaffen. Mit dem Gesetz Nr. 471/26.VI.2014 wird nun allen Arbeitgebern in Rumänien die Möglichkeit gegeben, erfinderische Leistungen zu fördern, sie in angemessener Weise zu honorieren und sie umfassend national und international im Rahmen von Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen zu schützen. „Dies wird den Investitionsstandort Rumänien weiter stärken und ihn  besonders für ausländische Investitionen mit Tätigkeitsschwerpunkten im Bereich Forschung und Entwicklung noch attraktiver machen”, sagt Sebastian Metz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK Rumänien.

Auf diesem Wege wollen wir uns auch für die konstruktive Zusammenarbeit mit allen an der Gesetzesinitiative beteiligen Vertretern, insbesondere denen der rumänischen Behörden, herzlich bedanken.

Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

Die deutsch-rumänischen Wirtschaftsbeziehungen verlaufen schon seit Jahren sehr gut. Rund 8.000 deutsche Unternehmen sind in Rumänien aktiv (Stand: Dezember 2013), mehr als 10 Prozent der ausländischen Unternehmen in Rumänien sind deutsche Unternehmen bzw. haben eine deutsche Beteiligung. Deutschland ist seit 2007 wichtigster Handelspartner Rumäniens und einer der wichtigsten ausländischen Investoren. Im Jahr 2013 betrug das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Rumänien 19,5 Mrd. EUR (+8,9 Prozent im Vergleich zu 2012).

Über die AHK Rumänien

Die Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien), gegründet im September 2002, zählt rund 530 Mitglieder und ist somit die größte bilaterale Wirtschaftsvereinigung in Rumänien. Durch ihre Dienstleistungen und Tätigkeiten unterstützt die AHK Rumänien deutsche Unternehmen bei ihrem Markteintritt in Rumänien und versteht sich gleichzeitig als Partner für rumänische Unternehmen, die am deutschen Markt interessiert sind. Weitere Informationen unter www.ahkrumaenien.ro.

Kontakt für die Presse:          

Carmen Kleininger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer
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